Stadtgärtnerei München

Am Gebäude des „Gartenbaustützpunkts Sachsenstraße 9“ wurden zugleich mit Arbeiten des Bauunterhalts auch Maßnahmen des „Integrativen Handlungsprogramms Klimaschutz der Stadt München IHKM“ durchgeführt.  Dabei wurden Fassade und das Dach energetisch ertüchtigt, die Heizungsanlage auf aktuellen Stand gebracht und nach Süden eine weitere große Photovoltaikanlage installiert.

Trotz der hohen und komplexen Anforderungen und Nutzungsbereiche mit Werkstätten, Technik, Kantine, Umkleiden und Betriebswohnungen ist das Konzept einfach, funktional und ungekünstelt. Es fügt Alt und Neu ohne ablesbare Brüche zusammen. Die neue Atmosphäre und vertraute Typologie der „großen Scheune“ drückt die Naturverbundenheit und Schönheit des Gärtnerberufs aus. Eingriffe in die bestehende Substanz wurden nur vorgenommen, wenn neue Standards, wie die Anforderungen der Energieeinsparungsverordnung, des Brandschutzes oder der Arbeitsstättenrichtlinie umzusetzen waren.

Von außen wurden die zuvor unterschiedlichen Gebäudeteile zu einem einheitlichen, homogenen Ensemble zusammengefasst. Die handwerklich besonders robust geplante Holzbekleidung bindet auch optisch die Gebäudeteile zusammen.